Schüleraustausch
Erfahrungsberichte
Erfahrungsbericht Hannes H. 2025: Mein USA-Austausch mit der Friendship Connection
Vorbereitung und Auswahl
Der Austausch begann mit einer Informationsveranstaltung, an der rund 50 Schülerinnen und Schüler
meines Jahrgangs teilnahmen. In weiteren Treffen konnten wir unser Interesse und unsere
Zuverlässigkeit zeigen. Nach mehreren Auswahlrunden wurden acht Personen ausgewählt, die einen
Fragebogen für die Vermittlung ausfüllten. Wir trafen uns fast wöchentlich, um uns optimal
vorzubereiten. Ende Februar kam die erfreuliche Nachricht: Die Vermittlung war erfolgreich – Geduld
zahlt sich aus!
Ein Infoelternabend in Gießen mit über 70 Teilnehmenden bot viele hilfreiche Informationen, Tipps
und wichtige Regeln, wie etwa das Verbot, Schusswaffen zu benutzen. Danach erhielten wir die
Fluglisten und den genauen Ablaufplan.
Die Reise in die USA
Am 31.03.2025 startete das Austauschprogramm. Um 8:30 Uhr trafen sich alle Teilnehmenden mit
Zwischenstopp in New York am Frankfurter Flughafen. Dort wurden wir von unserer Begleitlehrkraft
begrüßt und erhielten alle Unterlagen. Nach dem Einchecken des Gepäcks und einer reibungslosen
Sicherheitskontrolle warteten wir gemeinsam am Gate auf das Boarding.
Der Flug verlief ohne größere Probleme. In New York angekommen, merkte ich, wie wichtig es ist,
sich im Flugzeug warm zu halten – ein Pullover kann sehr hilfreich sein. Die Einreisekontrolle war
unkompliziert und am Gepäckband gab es kleinere Herausforderungen, die jedoch schnell gelöst
wurden. Ein Tipp: Ein AirTag im Koffer gibt zusätzliche Sicherheit.
Nach dem Weiterflug mit einigen Verzögerungen wurden wir in Cincinnati herzlich von unseren
Gastfamilien empfangen.
Ankommen und Alltag in der Gastfamilie
Die ersten Tage nutzte ich, um mich zu erholen und die neue Umgebung kennenzulernen. Meine
Gastfamilie wohnte in einem ruhigen Wohngebiet mit vielen Freizeitmöglichkeiten wie einem Pool,
Fußball-, Tennis- und Basketballplatz.
Am dritten Tag besuchte ich zum ersten Mal die Schule – eine private katholische Jungenschule. Sie
war ganz anders als die Schulen, die man aus Filmen kennt, aber gerade das war spannend und bot
interessante Einblicke in das amerikanische Schulsystem. Der Schulweg dauerte etwa eine Stunde
mit dem Auto, was sehr praktisch war, da mein Austauschpartner bereits mit 16 Jahren fahren durfte.
Freizeit und besondere Erlebnisse
In der Freizeit trafen wir uns oft mit Freunden, spielten Top Golf und Pickleball und besuchten
verschiedene Sehenswürdigkeiten wie das Air Force Museum. Über Ostern reisten wir nach
Lexington, um die Familie meines Austauschpartners kennenzulernen und amerikanische
Ostertraditionen zu erleben.
Rückreise und Fazit
Der Rückflug verlief trotz einiger Turbulenzen gut, und in Frankfurt wurden wir herzlich von unseren
Familien empfangen. Zurück in der Schule fand eine Nachbesprechung mit unserem Kontaktlehrer
statt, der während des gesamten Austauschs immer erreichbar war.
Mein Fazit:
Ich kann den Austausch mit der Friendship Connection nur empfehlen. Man gewinnt neue Einblicke in
eine andere Kultur, verbessert seine Englischkenntnisse und findet Freunde fürs Leben. Die
Organisation war hervorragend, sodass ich mich jederzeit sicher und gut betreut gefühlt habe.




















